Unsere Wurmhabitate

Was sind Wurmhabitate? Was geschieht da?  Wie werden sie genutzt?

Typ: SW
Abmessungen (L*B*H): 70*40*40 cm
Typ: L
Abmessungen (L*B*H): 60*50*65 cm
Typ: M
Abmessungen (L*B*H): 47*37*62 cm
Typ: S
Abmessungen (L*B*H): 37*25*42 cm

Kein Humus ohne Würmer

Was machen die Kompostwürmer?

Kompostwürmer – meist Eisenia fetida – sind die Hauptakteure in der Wurmkiste. Sie fressen organische Küchenabfälle wie Gemüseschalen, Kaffeesatz oder Teebeutel und verwandeln diese in wertvollen Wurmhumus. Dabei zersetzen sie das Material in ihrem Verdauungstrakt, wobei Mikroorganismen helfen. Das Ergebnis ist ein nährstoffreicher, krümeliger Bodenverbesserer, der Pflanzen hervorragend versorgt. Gleichzeitig belüften die Würmer durch ihre Bewegung die Erde und fördern so ein gesundes Mikroklima in der Kiste.

Das Foto ist KI-generiert, Würmer scheuen das Licht, werden also nie länger an der Oberfläche der Wurmfarm verbleiben.

Pros und Contras einer Wurmkiste

Vorteile:
  • ♻️ Schnelle Kompostierung: Küchenabfälle werden in wenigen Wochen zu Humus.
  • 🌱 Wertvoller Dünger: Der Wurmhumus ist reich an Nährstoffen und verbessert die Bodenqualität.
  • 🏠 Platzsparend & geruchslos: Ideal für Wohnungen oder Balkone, wenn richtig gepflegt.

Nachteile:
  • 🐛 Pflegeaufwand: Die Würmer brauchen regelmäßige Fütterung und passende Bedingungen (Feuchtigkeit, Temperatur).
  • ❄️ Empfindlich bei Kälte: Unter 5 °C stellen die Würmer ihre Aktivität ein – im Winter ist ein frostfreier Standort nötig.
  • 🚫 Nicht alles ist kompostierbar: Zitrusfrüchte, Fleisch oder Milchprodukte sind tabu.

Information

Was passiert hier ?

Rohstoff Biomüll

Lebensmittelreste aus frischen pflanzlichen Produkten landen noch zu oft im Hausmüll, dort faulen sie vor sich hin, verursachen so Treibhausgase und werden CO2- erzeugend verbrannt, Nährstoffe sind verloren. Klimaschädliche Verschwendung von Rohstoffen aus Bequemlichkeit.
‚Müll‘ ist übrigens eine rein menschliche Angelegenheit, der Rest der Natur recycelt.

Regenwürmer

Regenwürmer gehören zu den größten Kompost- und Humus-bildenden Lebewesen. Sie schaffen die Grundlage für gesunde, nährstoffreiche Böden, also für unsere Existenz. In Zusammenarbeit mit Mikro- und Makroorganismen verarbeiten sie organischen Abfall klimaschonend zu erstklassigem Dünger – Wurmkompost und Wurmhumus. Regenwürmer verzehren täglich ca. die Hälfte ihres Gewichtes an Nahrung. So bilden Sie Humus, im gesunden Umfeld bis zu 20 t/ha jährlich.

Wurmhabitat

Ein Wurmhabitat in Haus verarbeitet Küchenabfälle und liefert nachhaltigen Dünger. Der Kasten aus unbehandeltem Echtholz – das Wurmhaus – trennt ‚drinnen‘ von ‚draußen‘. Drinnen verarbeiten Regenwürmer & Co. Abfall, draußen merkt man davon nichts. Das Habitat ist Schutz und Bioreaktor, ein Stück Waldboden in der Küche.

Füttern

Was bringt das ?

Klimaschutz

Organische Abfälle werden effizient in nährstoffreichen Humus umwandelt und so die Menge an Müll reduziert, der deponiert oder verbrannt wird– was wiederum die Entstehung von klimaschädlichem Methan und Lachgas verringert. Der hochwertigem Wurmkompost reduziert den Einsatz von chemischen Düngemitteln, deren Herstellung energieintensiv ist und Treibhausgase verursacht. Zudem fördert Wurmhumus die Bodenfruchtbarkeit und Kohlenstoffbindung im Boden, was langfristig zur CO₂-Speicherung beiträgt.

Superdünger

Wurmkompost ist ein besonders nährstoffreicher Bodenverbesserer, der das Pflanzenwachstum auf natürliche Weise fördert. Er verbessert die Bodenstruktur, steigert die Wasserspeicherfähigkeit und aktiviert das Bodenleben durch wertvolle Mikroorganismen. Dank seiner natürlichen Zusammensetzung stärkt er die Widerstandskraft von Pflanzen und reduziert den Bedarf an chemischen Düngemitteln.

Ernten

Wurmhumus & Co.

Wurmkompost ist ein besonders nährstoffreicher Bodenverbesserer, der das Pflanzenwachstum auf natürliche Weise fördert. Er verbessert die Bodenstruktur, steigert die Wasserspeicherfähigkeit und aktiviert das Bodenleben durch wertvolle Mikroorganismen. Dank seiner natürlichen Zusammensetzung stärkt er die Widerstandskraft von Pflanzen und reduziert den Bedarf an chemischen Düngemitteln.

Produktion

Eine Wurmkiste aus Holz bietet zahlreiche Vorteile, die sie zu einer besonders nachhaltigen und funktionalen Lösung für die Kompostierung im kleinen Maßstab machen. Holz ist ein natürliches, nachwachsendes Material, das sich harmonisch in Wohnräume, Balkone oder Gärten einfügt und dabei eine angenehme, warme Optik bietet. Ein großer Pluspunkt ist die Fähigkeit von Holz, Feuchtigkeit zu regulieren: Es nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und gibt sie bei Bedarf wieder ab. Dadurch entsteht in der Kiste ein stabiles Mikroklima, das den Kompostwürmern zugutekommt und die Bildung von Schimmel oder unangenehmen Gerüchen reduziert. 

Zudem wirkt Holz isolierend – es schützt die Würmer vor extremen Temperaturen, was besonders in der kalten Jahreszeit oder bei direkter Sonneneinstrahlung wichtig ist. Auch die Atmungsaktivität des Materials trägt zur guten Belüftung bei, was die Zersetzungsprozesse unterstützt. Mit der richtigen Pflege, etwa durch das Einölen mit Leinöl oder das Verwenden von ökologischen Holzlasuren, ist eine Holzkiste langlebig und widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und Schädlinge. 

Allerdings bringt Holz auch einige Herausforderungen mit sich: Es ist schwerer als Kunststoff, kann bei falscher Lagerung schimmeln oder von Insekten befallen werden. Diese Risiken lassen sich jedoch durch einen überdachten Standort und regelmäßige Kontrolle gut minimieren. Insgesamt ist eine Wurmkiste aus Holz eine umweltfreundliche, funktionale und ästhetisch ansprechende Lösung für alle, die ihre Küchenabfälle sinnvoll verwerten und hochwertigen Humus selbst herstellen möchten. 

Habitat-Korpus

Die äußere Hülle aus europäischer Fichte/Tanne ist stabil und belastbar und bietet mehreren Tausend Kompostwürmern einen sicheren und komfortablen Lebensraum mit reichlich Nahrung. Das verwendete Dreischichtholz ist formstabiler, nicht rissanfällig und belastbar. Die Bio-Leinölfirnis schützt und betont die Maserung.

Für Indoor konzipiert aber auch für geschützte, schattige Zonen in Terrasse und Garten.

Innenkonstuktion


Je nach Modell befindet sich im Inneren ein Turm aus Euro-Boxen, die für gute Belüftung und Feuchtigkeitsmanagement sorgen. Überschüssige Flüssigkeit tropft ab und wird in einem separaten Behälter gesammelt um dann als Flüssigdünger zu dienen.

Nachhaltigkeit

Wir bieten Ihnen das individuellste Wurmhabitat an, das in Kleinserie zu fertigen ist. Nachhaltigkeit bedeutet auch kurze Transportwege und ressourcensparende Produktion. Alle maßgeblichen Komponenten sind regionalen Ursprungs, auf Importe wird verzichtet.
Die Wurmhabitate sind auf Langlebigkeit ausgelegt, 20 Jahre bei geschütztem Standort sind kein Problem. Holz atmet, Plastik wird spröde.

Handwerk

Unsere Wurmhabitate werden in unserer Wurmfarm in Saarbrücken handgefertigt, jedes ein Unikat mit persönlichem Touch. Handwerk ist Personal – und Zeitaufwendig und steht natürlich in direkter Konkurrenz zu in Fernost im Spritzgussverfahren hergestellten Plastikschüsseln.
Die Kunden entscheiden!